Etwas tiefer in die Thematik der Social battery
- Sabine Terhorst
- vor 2 Tagen
- 2 Min. Lesezeit
Vielleicht hast Du in den letzten Tagen auch einfach mal ein bisschen darauf geachtet, wie es Dir im Kontakt oder auch nach einem Kontakt mit anderen Menschen geht. Wenn man ein bisschen forscht, wird man bemerken, dass es Menschen gibt, nach deren Kontakt es einem besser geht. Und dann gibt es Menschen, nach deren Kontakt geht es einem weniger gut. Es scheint also so zu sein, dass es Menschen gibt, die die Batterie auffüllen können 🔋 und solche, die den Akku schnell leer ziehen.🪫
Der zweite Aspekt ist die innere Dynamik – also man selbst. Wie ich bereits geschrieben habe, ist die Batterie eines Menschen, der vielleicht eher introvertiert und sehr empathisch ist, schneller leer, als die von extrovertierten Menschen, denen es Spaß macht, im Kontakt zu sein und zu kommunizieren.
Es scheint also zwei Perspektiven zu geben, von denen aus man die Beobachtung „meine Social Batterie ist voll oder leer“ betrachten kann.
1. Perspektive: wer tut mir gut und wer nicht?
2. Perspektive: wie kann ich mein Energielevel schützen, bzw. wie kann ich mich abgrenzen?
Zur ersten Perspektive hast Du vielleicht schon direkt Ideen. Es hat etwas mit Selbstliebe 💛 zu tun, sich zu erlauben, mit Menschen Zeit zu verbringen, die einem gut tun. Und auch etwas mit Selbstfürsorge, Menschen zu meiden, die einem nicht guttun. Natürlich weiß ich auch, dass man sich das nicht immer aussuchen kann – aber manchmal eben doch.
Wenn ich es mir eben nicht aussuchen kann (oder will), dann ist der zweite Aspekt umso wichtiger. Nämlich indem ich untersuche, was ich für mich selbst tun kann, um mich „nicht leersaugen“ zu lassen. Was fühle ich denn, wenn ich mit den Menschen zusammen bin? Was sind meine Gedanken? Welche Ideen habe ich? Was interpretiere ich? Wo spielen alte Erfahrungen mit rein, die mit dem JETZT nichts zu tun haben? Und letztendlich: wie kann ich diesem Menschen ganz offen begegnen, ohne mich zu verstellen, mich anpassen zu müssen oder zu glauben, mich anpassen zu müssen?
Du bemerkst vielleicht: das ist ganz schön komplex. Schön aber, dass es ein einfaches Bild dazu gibt, dass einen dazu anregt, sich einmal Gedanken darüber zu machen.
Was kannst Du für Dich tun? 🤗

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