Sabine philosophiert
- Sabine Terhorst
- vor 2 Tagen
- 2 Min. Lesezeit
Wenn nach dem Regen 🌧️ das warme Licht der Liebe ☀️ auf den Wald scheint, so lösen sich die Rückstände des Wassers darin auf und es entsteht ein wunderschöner Nebel. Angestrahlt vom Licht tanzt er nach oben und löst sich langsam auf. ❤️
Ich sitze gerade im Schwarzwald 🌲🌲vor meinem Balkon in eine Decke gehüllt. Ich habe diese Woche eine Fortbildung und das Thema ist die unbeständige, nicht fassbare Natur des Geistes. Die Lehre sagt, dass genau deshalb nichts von Dauer ist, sich alles ohnehin verändern würde. Dass sich jeder Gedanke, jedes Gefühl von sich aus in den nächsten Moment weiterentwickelt. Nur wenn wir versuchen, etwas festzuhalten (Gefühle, die wir angenehm finden) oder wegzudrücken (Gefühle, die unangenehm sind), dann erzeugen wir selbst in unserem Geist das Leid. Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie komplex und schwierig es ist, die schwierigen und unangenehmen Gefühle nicht weiter zu nähren indem ich sie ablehne und ihnen damit die Energie zu geben und doch scheint es eine unumstößliche Wahrheit zu sein.
Gefüllt von diesen ganzen Lehren und auch den vielen Meditationen, die wir die letzten drei Tage hatten, sitze ich nun hier am frühen Morgen mit meinem Kaffee ☕ und sehe dieses Schauspiel. Es sah wunderschön aus, wie die Sonne auf die nassen Wälder schien und der Nebel stieg auf. Er tanzte über den Baumspitzen, angestrahlt vom Licht und löste sich ganz von selbst nach einiger Zeit auf. 🥰
Wir können den Regen nicht verhindern. Doch es wird wieder regenfreie Zeiten geben und dann können wir mit Liebe auf all das schauen, was passiert ist. Liebe bedeutet, dass alles sein darf. Dass wir das, was passiert ist, mit Mitgefühl annehmen. Und dann wird sich auch der Regen wieder in Nebel auflösen, noch ein bisschen tanzen und dann verschwinden.
Ich denke an Euch! 🤗

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