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Zwischen den Extremem

Zwischen Vernachlässigung und Überbehütung. Zwischen Faulheit und Ehrgeiz. Zwischen Rechts und Links. Zwischen Ruhe und Aktivität. Ein Leben, zwischen zwei Polen. Ausdruck der Dualität, in der wir uns ständig einzuordnen versuchen. Wir suchen nach Sicherheit und definieren ein Gut und ein Schlecht. Wir beginnen alles zu tun, um Gut zu sein und scheitern an den selbst gesteckten Zielen. Dann denken wir, wir wären schlecht, obwohl wir schon im Festlegen was „Gut ist“ das Gefühl des Scheiterns vorprogrammiert hatten. Dann sagen wir, es wäre die Gesellschaft – nicht wir selbst – die die Ziele setzen würden. Und wir ignorieren das Handy in unserer Hand, dessen Algorithmus schon längst erkannt hat, was uns schlecht fühlen lässt. Denn dann halten wir es noch länger in den Händen. Und wir glauben, es sei die Gesellschaft und nicht der Algorithmus, der die Standards setzt.


Auch von über 2.000 Jahren gab es dieses Phänomen. Der unbedingte Wunsch des Menschen, etwas „richtig“ zu machen. Und weil es so ist, klammert er sich schon immer an selbst definierte Vorgaben von dem was „richtig“ ist. Dass es dieses „richtig“ nicht gibt, wissen wir, doch es ist zu verführerisch. Es gibt einem das Gefühl von Kontrolle, wenn man es weiß. Doch dieses Gefühl ist trügerisch.


Buddha lehrte deshalb den Weg der Mitte. Eine Saite an einem Streichinstrument sollte nicht zu stark, aber auch nicht zu locker gespannt sein. Entweder sie reißt oder es ergibt keinen Ton. Doch dieser Weg der Mitte ist situativ, von persönlichen und allgemeinen Bedingungen abhängig. Es gibt nicht den EINEN, immer nur einen individuellen. Es ist „Dein richtig“. Und das sagt Dir niemand im Außen, das kommt immer aus Deinem inneren. Dein Herz ❤️, Dein Bauch 🫄🏻… sie sind Dein Kompass.


Ich wünsche Dir, dass Du Deinen mittleren Weg findest. Beginne damit, das „richtig“ der anderen einfach mal in Frage zu stellen und höre auf Dein Herz. ❤️


Namasté 🙏🏻

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